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Brainspotting

Brainspotting™ wurde 2003 von dem New Yorker Psychoanalytiker David Grand aus dem EMDR heraus entwickelt, und hat sich in den letzen Jahren zu einer bedeutsamen Methode im Bereich der Traumatherapie entwickelt. Im Brainspotting wird der innere Zugang zu dem traumatisierenden Ereignis über die äußere Blickrichtung des …

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Deep Brain Reorienting (DBR)

DBR ist eine von Dr. Frank Corrigan entwickelte Methode der Trauma-Gedächtnisverarbeitung, die sich aus dem Verständnis von Reiz-Reaktions-Sequenzen im oberen Hirnstamm entwickelt hat. Das Verfolgen dieser Sequenzen, mit dem Wissen, wie sie physiologisch ablaufen, aktiviert einen Heilungsprozess und im Optimalfall eine vollständige Auflösung der Folgen der …

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Ego-State Therapie

Der Ego-State Therapie liegt ein Teilemodell der Persönlichkeit zugrunde. Aspekte menschlicher Persönlichkeit, formen neuronale Netzwerke aus, welche als „Ich-Zustände/Teile“ bezeichnet werden und eigene Kognitionen (Gedanken), Affekte, Verhalten und eine eigene Biographie beinhalten. Ich-Zustände können als sich verändernde Energien innerhalb einer Gesamtpersönlichkeit gesehen werden. Ausgangspunkt der Ego-State …

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EMDR

EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und ist eine psychotherapeutische Methode, die dazu verwendet wird, traumatische Erlebnisse oder andere belastende Erfahrungen zu verarbeiten. EMDR wurde in den 1980er Jahren von der Psychologin Francine Shapiro entwickelt. Die Methode basiert auf der Annahme, dass traumatische Erfahrungen …

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Enaktive Traumatherapie

Enaktive Traumatherapie ist eine Methode für die Behandlung von chronischen traumabezogenen Dissoziationen der Persönlichkeit und basiert auf der Theorie der Strukturellen Dissoziation. Enaktive Traumatherapie wird durch den enaktiven Ansatz in Philosophie, Psychologie und Biologie beeinflusst – mit folgenden Prämissen: Im Hinblick auf diesen Ansatz sind alle Menschen, …

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KReST™

Die Screentechnik nach dem KReST™-Modell (Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumakonfrontation) ist eine von Lutz Besser weiter entwickelte differenzierte und effektive Form der Traumabearbeitung und -integration. Bildschirmtechnik in der Traumatherapie in seiner ursprünglichen Form der distanzierten Betrachtung belastender Lebensereignisse im Sinne einer dosierten Traumaexposition wurde vor vielen …

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Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist ein psychotherapeutisches bzw. psychosoziales Verfahren, bei dem kreative Gestaltungsprozesse gezielt zur Förderung von psychischer Gesundheit, emotionaler Verarbeitung und persönlicher Entwicklung eingesetzt werden. Im Zentrum steht nicht das künstlerische Ergebnis, sondern der schöpferische Prozess selbst sowie dessen subjektive Bedeutung für die betreffende Person. Ein zentrales Merkmal …

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LOM

Das Lösungsorientierte Malen (LOM®) ist ein ressourcen- und lösungsfokussierter Ansatz aus dem Bereich der kunst- und traumatherapeutisch orientierten Arbeit. Die Methode basiert auf lösungsorientierten sowie systemischen Denk- und Arbeitsweisen.LOM® kann im Rahmen stabilisierender Selbsterfahrung eingesetzt werden, wenn Menschen lernen möchten, mit belastenden, als traumatisch erlebten Erfahrungen …

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NARM

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM™) wurde von Laurence Heller entwickelt. Es stellt fünf zentrale Ressourcen in den Mittelpunkt: Kontakt, Bedürfnisse, Vertrauen, Autonomie und Liebe/Sexualität. Sofern diese Ressourcen in Folge von Traumata nicht ausgebildet werden konnten, entwickeln Menschen Überlebensstrategien, um den Mangel zu bewältigen. NARM unterstützt Klient*innen dabei, …

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Narrative Expositionstherapie

Die narrative Expositionstherapie (NET) ist eine Methode die auf der Annahme basiert, dass traumatische Erlebnisse zu einer Störung der persönlichen Geschichte führen können, indem sie eine Bedrohung für das Selbstkonzept des Betroffenen darstellen. Sie wird den kognitiven Verhaltenstherapien zugeordnet. Sie wurde von Maggie Schauer, Frank Neuner und Thomas …

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Neurovisuelle Traumatherapie

Neurovisuelle Traumatherapie ist keine neue Methode. Es ist zum einen ein Überbegriff für traumabezogene Methoden, deren Ansatz eine Arbeit „über die Augen“ beinhaltet und hier im Konkreten eine Bezeichnung für eine Fusion zweier Methoden, die sich beide in der Traumatherapie aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit bewährt haben, …

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PITT nach Luise Reddemann

Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) ist ein von Prof. Dr. med. Luise Reddemann entwickeltes Verfahren für die Behandlung schwerster komplexer Traumafolgestörungen, die zurückgehen auf wiederholte, in der Regel multiple Gewalterfahrungen, welche sich über einen langen Zeitraum wichtiger Entwicklungsphasen, Kindheit und Jugend erstrecken und von wichtigen Bezugspersonen, …

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Polyvagal Theorie

Die Polyvagal Theorie ist keine eigenständige traumtherapeutische Methode, sie bildet jedoch die Grundlage für viele derzeit existierende Methoden und liefert für diese das theoretische Fundament. Sie liefert einer Erklärung für die physiologischen Abläufe von Traumatisierung und Traumaheilung. Auf Grund dieser Theorie wurden auch einzelne Techniken entwickelt, …

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Rest and Restore Protocol (RRP)

Das Rest and Restore Protocol™ (RRP) ist eine innovative, klinisch entwickelte Hörintervention zur Unterstützung von Erholung und Regeneration des Nervensystems. Es wurde von Dr. Stephen Porges und Anthony Gorry auf Basis der Polyvagal-Theorie entwickelt und richtet sich an Menschen, deren Nervensystem über längere Zeit in Zuständen …

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Safe and Sound Protocol (SSP)

Das Safe and Sound Protocol (SSP) ist ein neurobiologisch fundierter, körperorientierter Ansatz zur Unterstützung der Selbstregulation des Nervensystems. Es wurde von Dr. Stephen Porges auf Basis der Polyvagal-Theorie entwickelt und richtet sich an Menschen, deren Nervensystem dauerhaft in Alarm- oder Rückzugszuständen festhängt. Typische Anwendungsfelder sind Trauma-Folgen, …

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Somatic Experiencing

Somatic Experiencing (SE) ist eine Traumatherapiemethode, die von dem US-amerikanischen Psychologen Peter Levine entwickelt wurde. SE basiert auf der Annahme, dass traumatische Erfahrungen im Körper gespeichert werden und dass eine gezielte Arbeit mit dem Körper helfen kann, die Folgen von Traumata zu bewältigen. Die Methode nutzt …

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SomatoSensible Psychodynamik

SomatoSensible Psychodynamik (SSP) vereint die Erkenntnisse moderner Körperpsychotherapie mit der klassischen Psychodynamik. Im Zentrum steht die bewusste Wahrnehmung von Körperempfindungen – als Brücke zu Emotionen, alten Mustern und verborgenen Ressourcen. Der Körper wird hierbei als „Türöffner“ für tieferliegende Aspekte genutzt. Es entstehen oft neue Zusammenhänge zwischen …

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Sensomotorische Psychotherapie (SP)

Sensorimotor Psychotherapy Die sensomotorische Psychotherapie ist ein körperorientierter Ansatz für die Behandlung von Trauma- und Bindungsstörungfolgen. Sie geht davon aus, dass der Körper wichtige Hinweise darauf gibt, welche Ressourcen verfügbar sind und wie belastende oder traumatische Erfahrungen zugänglich und verarbeitet werden können. Der Ansatz verbindet körperliche …

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Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie

Die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie (TF-CBT) ist eine Form der Psychotherapie, die auf verhaltenstherapeutischen Ansätzen basiert. Sie fundiert auf der Annahme, dass traumatische Ereignisse zu bestimmten Verhaltensweisen und Überzeugungen führen können, die negative Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen haben können. Die TF-CBT besteht aus einer Kombination …

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Traumasensitives Yoga

Traumasensitives Yoga ist eine Therapieform, die speziell für Menschen mit Traumaerfahrungen entwickelt wurde. Die Methode verbindet Elemente aus der Yogapraxis mit Techniken aus der Traumatherapie, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu helfen, eine bessere Selbstwahrnehmung zu erlangen, das Nervensystem zu regulieren und eine Stabilisierung zu erreichen. …

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TRE

TRE® steht für Tension and Trauma Releasing Exercises, zu Deutsch „Übungen zur Lösung von Spannungen und Traumata“. Es handelt sich dabei um eine Methode zur Selbstregulierung von Stressreaktionen und zur Befreiung von Traumata, die von Dr. David Bercelli entwickelt wurde. Zuweilen wird dieser Ansatz auch „neurogenes …

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TRIMB

TRIMB nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung, um Trigger und Traumamaterial auf behutsame Weise zu prozessieren und dadurch zu entschärfen. Die Methode führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert „entgiftet“.Oft ist die Entlastung so tiefgreifend, …

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