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Traumasensitives Yoga

Traumasensitives Yoga ist eine Therapieform, die speziell für Menschen mit Traumaerfahrungen entwickelt wurde. Die Methode verbindet Elemente aus der Yogapraxis mit Techniken aus der Traumatherapie, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu helfen, eine bessere Selbstwahrnehmung zu erlangen, das Nervensystem zu regulieren und eine Stabilisierung zu erreichen.

Die Praxis von traumasensitivem Yoga ist darauf ausgerichtet, ein sicheres Umfeld für die Teilnehmenden zu schaffen, um ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zu vermitteln. Dies wird durch klare Anweisungen, eine unterstützende Atmosphäre und eine bewusste Auswahl von Yogaübungen erreicht, die auf die Bedürfnisse von traumatisierten Menschen abgestimmt sind.

In einer Traumasensitives Yoga-Sitzung wird der Fokus auf die körperliche Wahrnehmung gerichtet, um die Verbindung zwischen Körper und Geist zu stärken. Die Übungen konzentrieren sich auf die Atmung, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Körperteile und das schrittweise Erweitern von Körperbewegungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei angeleitet, jederzeit selbst zu entscheiden, welche Übungen sie ausführen möchten und welche sie auslassen.

Traumasensitives Yoga ist eine ergänzende Methode zur Traumatherapie, die in Kombination mit anderen Therapieformen wie z.B. Somatic Experiencing oder Kognitiver Verhaltenstherapie eingesetzt werden kann. Es ist ein körperzentrierter Ansatz, der dazu beitragen kann, das Nervensystem zu regulieren und den Betroffenen zu helfen, ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zurückzugewinnen.