Traumatisierte Personen haben oft Probleme, ihre Emotionen zu regulieren. Manche fühlen sich stumpf und leer, andere sind eher übererregt und werden von ihren Gefühlen schnell überschwemmt, oder erleben Flashbacks, die Elemente aus der ursprünglichen Situation enthalten und mit entsprechend unangenehmen Gefühlen einher gehen. Viele pendeln zwischen den beiden Extremen und fühlen sich mal leer und depressiv, mal verloren in den eigenen, viel zu starken Emotionen. Eine wichtige Rolle spielt daher die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren. Dies ist zum einen eine Voraussetzung, um den Alltag freier bewältigen zu können, zum anderen ist die Selbstregulation auch eine Voraussetzung, um die traumatisierenden Situationen verarbeiten zu können. Mehr dazu unter Traumatherapien. Der Zweck vieler Übungen ist es, in diese „emotionale Mitte“, in der Bewegung passiert, zu gelangen.

Am linken Ufer, dem der Dissoziation, fühlt die betroffene Person wenig, fühlt sich womöglich erstarrt, handlungsunfähig, depressiv. Am rechten Ufer ist der Bereich des „zu Viel“. Es kommt zu einer Identifikation mit den Emotionen, zu Flashbacks, zu Übererregung, die es verunmöglicht, das Erlebte mit Abstand zu betrachten.
Die hier aufgeführten Ressourcenübungen sollen helfen, diese emotionale Mitte wieder zu erreichen. zB indem Sie Dich wieder mehr mit Deinem Körper in Kontakt bringen oder indem sie Dir helfen, Dich von Deinem Erleben zu distanzieren. Es gibt etliche Ressourcenübungen. Erprobe, welche für Dich gut funktionieren.
Was braucht
dein Nervensystem
gerade?
Wähle aus, wie es dir gerade geht – körperlich und gedanklich.Hier werden dir dann Übungen vorgeschlagen, die dich unterstützen können.
Wie fühlt sich dein Befinden gerade an?
Mehrfachauswahl möglich – wähle das, was gerade am meisten zutrifft.
Eine Seite mit vielen Übungen findest du hier: www.stress-skills.de















